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Nachbarschaftshilfe und Tennisclub in Berlin

17. 10. 2019

 

 

 

Nachbarschaftshilfe und Tennisclub in Berlin

 

Auf Einladung des Bundestagsmitglieds Lothar Riebsamen von der CDU begaben sich 50 Personen zu einem Besuch nach Berlin. Mit von der Reise waren Mitglieder der beiden Vereine „Miteinander-Füreinander“ zum 10-jährigen und Tennisclub zum 25-jährigen Bestehen aus Herdwangen-Schönach, Gruppen aus Friedrichshafen, sowie Einzelpersonen. Nach einer langen Zugreise über Basel (wegen Bauarbeiten), Frankfurt kam man in Berlin an. Dort wartete bereits ein Bus des Bundespressamtes und eine Reiseleiterin zur Weiterfahrt ins Hotel. Nach einem Abendessen und erholsamen Schlaf stand schon früh der Bus wieder vor der Türe.

Durch die Demonstrationen zum Klimaschutz dauerten alle Fahrten wegen Umfahrungen immer etwas länger. Als erste politische Bildung stand die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ auf dem Programm. Darauf folgte eine Stadtrundfahrt durch Berlin, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte und sehr ausführlich und interessant durch die Reiseleiterin erklärt wurde. Nach dem Mittagessen wurden weitere Stadtteile von Berlin besichtigt.

Mit dem Sicherheitscheck erfolgte der Einlass ins Reichstagsgebäude. Nach einer Besichtigung des Plenarsaals erfolgte ein ausführlicher Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments im deutschen Bundestag. Leider war die Reichstagskuppel in dieser Woche wegen Reinigungsarbeiten geschlossen, so dass nur ein Besuch der Dachterrasse möglich war. Am frühen Abend fuhren wir zur Landesvertretung Baden-Württemberg. Nach einem Abendessen folgte ein Informationsgespräch über die Arbeit der Landesvertretung in Berlin. Der Abend konnte dann für Einkaufsbummel und weitere Besichtigungen genutzt werden. So zogen meist kleinere Gruppen aus dem Bodenseekreis und der Gemeinde Herdwangen-Schönach durch Berlin, um sich dann wieder im Hotel zu treffen.

 

Der zweite Tag begann mit einer Führung durch die ehemalige „Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi“ in Berlin Hohenschönhausen. Informationen über diese Haftanstalt gaben ehemalige Gefangene, die aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen in der Haft erzählten. Das Gebäude einer ehemaligen Großküche wurde nach dem zweiten Weltkrieg zuerst von Rußland und danach von der Stasi als Haftanstalt weiter genutzt. Besonders für sogenannte „Staatsfeinde“ wurde diese Anstalt genutzt, um an Hintermänner zu kommen, den Willen zur Ausreise zu brechen oder auch die Macht des Staates zu zeigen. Das Umland wurde nur von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewohnt und war strengstens bewacht. Nach dieser beeindruckenden Besichtigung gab es in der Nähe das Mittagessen, bevor das Innenministerium auf dem Programm stand.

Nach einer strengen Sicherheitskontrolle erklärte ein Mitarbeiter den Aufbau und die Arbeit des Innenministerium in den einzelnen Abteilungen.

Die nächste Sicherheitskontrolle folgte beim Eintritt in das Paul-Löbe-Haus, direkt neben dem Reichstag. Hier berichtete MDB Lothar Riebsamen über seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter und seine abwechslungsreichen Tätigkeiten, besonders während den „Sitzungswochen“ in Berlin und danach in den Wahlkreisen. Nach dem Gespräch mit Diskussionen begleitete Herr Riebsamen die Gruppe zum Essen. Wer wollte konnte dann in einem anderen Lokal noch mit dem Abgeordneten zusammen sitzen und Gespräche führen, was viele auch nutzten.

Nach diesen politisch interessanten aber auch anspruchsvollen und beeindruckenden beiden Tagen erfolgte am nächsten Tag wieder die Rückreise mit der Bahn über Basel nach Überlingen und nach Hause.

 

Engelbert Sittler

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Vorstandsmitglieder des Nachbarschaftshilfevereins

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