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Entwurf Satzungsneufassung


SATZUNGS-NEUFASSUNG
Nachstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am ……………. von ….. stimmberechtigten Mitgliedern mit ….. Ja-Stimmen neu beschlossen.

§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Miteinander - Füreinander“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz „e.V.“ Er hat seinen Sitz in der Gemeinde Herdwangen-Schönach. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
Zweck

(1)    Der Verein verfolgt unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)    Zweck des Vereins ist die Unterstützung der Familien-, Jugend- und Altenhilfe, des Miteinanders der Generationen und des selbstbestimmten, gemeinschaftlichen Wohnens in der Gemeinde Herdwangen-Schönach.

Der Satzungszweck wird vor allem verwirklicht durch:

a)    Die Förderung und Organisation der Nachbarschaftshilfe, dem Ausbau des sozial-karitativen Netzwerks und die Unterstützung von  sozialen Aktivitäten sowie der diesbezüglichen Zusammenarbeit von Vereinen, Kirchen, Gruppen und Initiativen.

b)    Die unmittelbare Förderung von Familien, Kindern und Jugendlichen in Bildung und Erziehung sowie begleitender Maßnahmen wie z.B. außerschulische Betreuung.

c)    Die Organisation der Begegnung mit offenen Angeboten und Koordination der gemeinschaftsfördernden Veranstaltungen.

d)    Die Beratung und Begleitung von Älteren, Kranken und Behinderten, vor allem auch in den Bereichen Betreuung und Demenz sowie der Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.

e)    Die Förderung sowie auch Organisation von Besuchsdiensten für Alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen, der hauswirtschaftlichen Hilfen, der Alltagsbegleitung sowie bei Behördengängen, Arztbesuchen und dem Einkauf.

f)    Die Unterstützung und Förderung von entlastenden Tages- und Nachtangeboten der Betreuung und Demenz wie z.B. der Durchführung einer Tagesbetreuungsgruppe.

g)    Unterstützende und gemeinschaftsfördernde Maßnahmen für das Mehrgenerationenwohnen sowie Servicewohnen für Senioren/innen in der Gemeinde.
h)    Die Durchführung von Veranstaltungen und Beteiligung an Aktivitäten im Rahmen des Vereinszwecks sowie das Anbieten von Informations-, Fach- und Beteiligungsveranstaltungen (z.B. Seminare, Fortbildungen, Seniorennachmittage) und der Förderung der Öffentlichkeitsarbeit.

i)    Die Förderung und Organisation einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft mit selbstbestimmtem und gemeinschaftlichem Charakter mit Sicherung und Unterstützung des Begleit-, Betreuungs- und hauswirtschaftlichen „Versorgungshintergrundes“ sowie des guten Zusammenwirkens der dort Wohnenden und Tätigen.

j)    Die Förderung von bürgerschaftlich und ehrenamtlich Engagierten, der Helfer/innen und Alltagsbegleiter/innen über Unterstützung von Aus- und Fortbildungen etc. mit dem Ziel der Akquirierung von Helfer/innen und der Erbringung einer guten Qualität der angebotenen Dienste und Hilfen.

(3) Der Vereinszweck kann auch durch Beteiligung des Vereins als Gesellschafter an einer gemeinnützigen Gesellschaft verwirklicht werden, deren Gesellschaftszweck dem Vereinszweck gemäß Abs. 2 Satz 1 im Wesentlichen entspricht.


§ 3
Gemeinnützigkeit

(1)    Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3)    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)    Mittel des Vereins, insbesondere auch etwaige Gewinne und Erlöse, dürfen nur für sat-zungsgemäße Zwecke, wozu auch soziale Wohnprojekte im Sinne des Vereinszwecks gehören können, verwendet werden.


§ 4
Mittel des Vereins

(1)    Der Verein finanziert sich durch:
a)    die Mitgliedsbeiträge
b)    Gebühreneinnahmen durch Hilfsdienste und Entgelte
c)    Spenden und Zuwendungen

(2)    Die Höhe des Mitgliedsbeitrages bestimmt die Mitgliederversammlung. Ermäßigungen, Beitragsbefreiung, Beitragseinzug usw. wird über eine Empfehlung des Verwaltungsrates in der Finanz- und Beitragsordnung geregelt und durch die Mitgliederversammlung bestimmt.


§ 5
Mitgliedschaft

(1)    Die Mitgliedschaft umfasst ordentliche Mitglieder, Jugendmitglieder und Ehrenmitglieder.

(2)    Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder juristische Person werden, die die Ziele des Vereins anerkennt, unterstützt und fördert. Kinder und Jugendliche werden bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Jugendmitglieder geführt.

(3)    Die Mitgliedschaft wird nach schriftlicher Anmeldung mit der Aufnahme durch die Vorstandschaft erworben.

(4)    Der Verein kann Ehrungen vornehmen, Ehrenmitglieder ernennen und Ehrentitel vergeben.

(5)    Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen mit deren Erlöschen, Austritt oder Ausschluss.
a.    Der Austritt kann nur schriftlich und unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres erfolgen.
b.    Die Vorstandschaft kann den Ausschluss beschließen, wenn
•    trotz Mahnung die Beitragszahlungen mehr als ein Jahr im Rückstand sind, oder
•    der Verein geschädigt oder absichtlich seinen Zwecken zuwidergehandelt wird,
•    der Ausschluss erfolgt durch den Beschluss der Vorstandschaft mit einfacher Mehrheit.
c.    Die Mitgliederversammlung kann mit mehr als der Hälfte der anwesenden Vereinsmitglieder (einfache Stimmenmehrheit) ohne Begründung beschließen, dass ein Vereinsausschluss erfolgen soll.

§ 6
Mitgliedsbeiträge

Der Jahresmitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 7
Aufnahme und Datenschutzerklärung

(1)    Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch den Beschluss des Vorstands aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist.

(2)    Bei Kindern und Jugendlichen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

(3)    Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein personenbezogene Daten auf, soweit dies zur Erfüllung des Satzungszwecks erforderlich ist oder im Einzelfall eine ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen vorliegt. Näheres hierzu wird in der Datenschutzverord-nung des Vereins geregelt. Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Rahmen der jeweils aktuellen gesetzlichen Bestimmungen.

(4)    Bei einer Mitgliedschaft des Vereins in einem Verband ist er verpflichtet, nach Maßgabe des jeweiligen Verbandes Daten seiner Mitglieder zu melden. Der Verein ist berechtigt, Daten seiner Mitglieder und von an Veranstaltungen teilnehmenden Nichtmitgliedern an die Kommune oder andere öffentliche Körperschaften (Landkreis, Land, Bund, EU) zum Zwecke der Zuschussgewährung oder für sonstige Vereinszwecke weiterzugeben. Der Verein ist berechtigt, dem jeweiligen Kooperationspartner Daten seiner Mitglieder, Mitarbeiter/innen und Funktionsträger/innen zur Verfügung zu stellen, soweit dies für die Zusammenarbeit erforderlich ist (näheres vgl. Datenschutzverordnung des Vereins).

§ 8
Organe des Vereins

(1)    Die Organe des Vereins sind:

a)    die Mitgliederversammlung
b)    die Vorstandschaft
c)    die Bereichsleitungen

(2)    Zur Durchführung der Bestimmungen dieser Satzung empfiehlt der Verwaltungsrat:

a)    eine Geschäftsordnung,
b)    eine Finanz- und Beitragsordnung,
c)    eine Datenschutzverordnung,
d)    weitere Ordnungen nach Notwendigkeit.

Die Ordnungen bestimmt die Mitgliederversammlung und sind jedem Vereinsmitglied auf Verlangen zugänglich zu machen.

(3)    Der Vorsitzende / die Vorsitzende leiten die Sitzungen der Organe.

(4)    Die Organe beschließen, soweit in der Satzung nicht anderes bestimmt ist, mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt.

(5)    Es wird offen abgestimmt, es sei denn, die Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt eine geheime Abstimmung. Wahlen werden geheim mit Stimmzettel vorgenommen. Es kann offen gewählt werden, wenn kein Mitglied widerspricht.

(6)    Mitglieder von Organen dürfen bei Beratungen und Entscheidungen über Angelegenheiten nicht mitwirken, die ihnen selbst unmittelbare Vorteile oder Nachteile bringen können.

§ 9
Die Mitgliederversammlung

(1)    Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wird von den Vorsitzenden oder dessen stellvertretenden Vorsitzenden jährlich als ordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Einberufung aller ordentlichen Mitglieder und aller Ehrenmitglieder erfolgt durch Bekanntmachung in der Tagespresse oder durch Benachrichtigung der Mitglieder unter gleichzeitiger Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen.

(2)    Die Tagesordnung der Hauptversammlung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

a)    Feststellung der Beschlussfähigkeit
b)    Bericht der Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr
c)    Bericht der Bereichsleitungen über das abgelaufene Geschäftsjahr
d)    Bericht zur Wohngemeinschaft durch die Geschäftsführung
e)    Berichte des Kassierers und der Kassenprüfer
f)    Entlastung des Kassierers
g)    Entlastung des Vorstandes
h)    Wahlen
i)    Anträge
j)    Verschiedenes


§ 10
Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

In die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen folgende Punkte:

1.    Wahl der Vorstandschaft nach § 14 (1) a bis d
2.    Wahl der nicht benannten zwei Mitglieder in den Verwaltungsrat
3.    Wahl der zwei Kassenprüfer
4.    Festlegung der Mitgliedsbeiträge
5.    Finanz- und Beitragsordnung
6.    Satzungsänderungen mit ¾ der anwesenden Mitglieder
7.    Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins mit ¾ der anwesenden Mitglieder
8.    Alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich einem anderen Organ des Vereins zuge-wiesen sind
9.    Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds. Hierfür ist mehr als die Hälfte der der Stimmen der anwesenden Mitglieder erforderlich (einfache Stimmenmehrheit).

§ 11
Außerordentliche Mitgliederversammlung

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen:
1.    Auf Antrag des Vorstandes
2.    Auf Antrag von 25% der ordentlichen Mitglieder, die Zweck und Grund der Einberufung schriftlich anzugeben haben.

§ 12
Wahlen und Anträge

(1)    In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Stimmenübertragung ist unzulässig. Es entscheidet regelmäßig die einfache (=absolute) Stimmenmehrheit. Bei Wahlen mit mehr als zwei Kandidaten entscheidet die relative Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt.

(2)    Eine Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder ist erforderlich bei Beschlüssen über Satzungsänderungen.

(3)    Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen ist erforderlich bei Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandmitgliedes.

(4)    Die Wahlen können in geheimer Abstimmung oder durch Akklamation erfolgen. Eine geheime Abstimmung muss erfolgen, wenn diese von einem anwesenden ordentlichen Mitglied verlangt wird.

(5)    Über Anträge wird offen abgestimmt, es sei denn, die Mehrheit verlangt eine geheime Abstimmung.

(6)    Anträge für die Mitgliederversammlung des Vereins können von jedem ordentlichen Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich eingereicht sein.


§ 13
Stimmberechtigung und Protokoll

Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben unberücksichtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die nicht übertragbar ist. Soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll gefertigt, das durch den/die Versammlungsleiter/in sowie die/den Schriftführer/in unterzeichnet wird.


§ 14
Vorstandschaft

(1)    Die Führung des Vereins obliegt der Vorstandschaft. Diese setzt sich zusammen aus:

a)    bis zu drei Vorsitzenden als Vorstandsteam
b)    Bereichsleitungen
c)    der/dem SchriftführerIn
d)    der/dem KassiererIn
e)    mindestens zwei BeisitzerInnen
f)    einer/einem von der politischen Gemeinde benannten VertreterIn
g)    jeweils einer/einem von der evang. und der kath. Kirchengemeinde benannten VertreterIn

(2)    Vorsitzende/r, KassiererIn, SchriftführerIn, und die BeisitzerInnen werden von der Mitglie-derversammlung alle zwei Jahre gewählt. Sie bleiben jedoch darüber hinaus bis zu Neu-wahlen im Amt. Es genügt die relative Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(3)    Die Vorstandschaft ist von den Vorsitzenden bei Bedarf, mindestens jedoch viermal jähr-lich, unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Frist von einer Woche einzula-den. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

(4)    Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft vorzeitig aus dem Amt, führen die verbliebenen Vorstandsmitglieder die Geschäfte bis zur nächsten Mitgliederversammlung weiter.

(5)    Eine außerordentliche Vorstandssitzung ist einzuberufen, wenn dies von mindestens drei Vorstandsmitgliedern schriftlich beantragt wird.

(6)    Zur Durchführung seiner Aufgaben kann der Vorstand eine Geschäftsführung bestellen und Berater/innen hinzuziehen.

(7)    Nähere Aufgaben des Vorstandes regelt die Geschäftsordnung.

 

§ 15
Vertretung des Vereins

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist das Vorstandsteam gemäß § 14 Abs.1 a). Besteht das Vorstandsteam aus mehreren Personen, wird der Verein durch jeweils zwei Mitglieder des Vorstandsteams gemeinsam vertreten.


§ 16
Bereichsleitungen

(1)    Für Wirkungsbereiche des Vereins können bei Bedarf Bereichsleitungen beauftragt werden. Diese sind Kraft Amtes Mitglied in der Vorstandschaft.

(2)    Bereichsleitungen können für die Wohngemeinschaft, der organisierten Nachbar-schaftshilfe, der Schülerbetreuung, Tagesbetreuung für Senioren u.ä. vom Vorstand be-nannt werden.

(3)    Die Bereichsleitungen organisieren und verantworten die inhaltlichen Aufgaben ihres Bereichs. Die Gesamtverantwortung und Vertretungsberechtigung des Vereins verbleibt jedoch beim Vorstandsteam.

(4)    Die Bereichsleitungen haben mindestens einmal jährlich in der Vorstandschaft und in der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erteilen.


§ 17
Verwaltungsrat

(1)    Der Verwaltungsrat berät die Vorstandschaft im Vollzug seiner Aufgaben und Verantwor-tungen. Er tritt mindestens zweimal jährlich zusammen und wird vom Vorstand mit einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich, mit der Angabe der Tagesordnung, einberufen.

(2)    Dem Verwaltungsrat gehören mit Stimmrecht an:
a)    Die Vorsitzenden (§14 Abs. 1 Ziff. a)
b)    mindestens ein gewähltes Mitglied aus der Mitgliederversammlung. Dieses wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
c)    ein/eine benannte/r Vertreter/in der Gemeinde.

(3)    Der Verwaltungsrat (14 Abs. 2) kann als beratende Mitglieder hinzuziehen:
a)    ein/eine benannte/r Vertreter/in des Beirats der Wohngemeinschaften
b)    ggf. weitere, vom Vorstand benannte, fach- und sachkundige Berater/innen
c)    die Geschäftsführung (§ 19)

(4)    Beschlüsse des Verwaltungsrates werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst und haben empfehlenden Charakter.

(5)    Nähere Aufgaben des Verwaltungsrates regelt die Geschäftsordnung.

§ 18
Ordnungen des Vereins

Zur Durchführung dieser Satzung kann sich der Verein Ordnungen (z.B. Geschäftsordnung. Bereichsordnungen, Assistenzkräfteordnung) geben.
Die Ordnungen und deren Änderung werden von der Vorstandschaft  beschlossen.

§ 19
Geschäftsführung

(1)    Die Geschäftsführung der unmittelbar mit dem Verein zusammenhängenden Verantwortungen und Aufgaben obliegt dem Vorstandsteam.

(2)    Einzelne Aufgaben können vom Vorstandsteam bei Bedarf an Mitglieder des Vorstandes übertragen werden (z.B. Bürotätigkeit, Mitgliederpflege, Öffentlichkeitsarbeit).

(3)    Für die Geschäftsführung der ambulant betreuten Wohngemeinschaft kann eine eigens dafür zu berufende Person benannt werden. Die Geschäftsführung darf keinen Tätigkei-ten des im Vereinszweck liegenden Ehrenamtes nachgehen und kein Wahlamt im Verein ausführen. Die Verantwortlichkeiten der Geschäftsführung werden in einer Geschäftsordnung und Stellenbeschreibung geregelt.

(4)    Die Einsatzentschädigung der Geschäftsführung und ggf. anfallende Reisekosten werden durch den Vorstand festgelegt.

(5)  Die Geschäftsführung hat mindestens einmal jährlich in der Vorstandschaft, dem Verwal-
       tungsrat und in der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erteilen.

§ 20
Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1)    Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

(2)    Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Ziffer 2 trifft der Vorstand (§ 14). Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

(3)    Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(4)    Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamt-lich Beschäftigte anzustellen.

(5)    Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzan-spruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

(6)    Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

(7)    Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.


§ 21
Kassenprüfung

Zur Prüfung des Finanzgebarens sind mindestens zwei Kassenprüfer zu wählen. Sie werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer dürfen kein Amt im Vorstand begleiten. Sie haben mindestens einmal im Jahr die Buchführung und Kasse zu prüfen. Sie prüfen die satzungsgemäß richtige Verwendung der Vereinsmittel sowie die Ordnungsmäßigkeit der Belegführung. Über die Prüfung ist der Mitgliederversamm-lung Bericht zu erstatten.

§ 22
Haftung

Die Mitglieder der Organe des Vereins gemäß § 8 Abs. 1 oder etwaige besondere Vertreter des Vereins haften dem Verein für eine bei der Wahrnehmung ihrer Pflichten verursachten Schäden nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Ergänzend sind die Best-immungen des § 31 a) Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 BGB anzuwenden.

§ 23
Satzungsänderungen

Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie werden vom Vorstand und dem Verwaltungsrat geprüft und der Mitgliederversammlung vom Vorstand vorgelegt.

 

§ 24
Auflösung

(1)    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens dafür angesetzten außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen. Der Auflösungsbeschluss bedarf der in § 10 der Satzung festgelegten Stimmenmehrheit.
Falls die Hauptversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandsteams gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(2)    Bei der Auflösung des Vereins oder beim Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Herdwangen-Schönach.
Der Empfänger hat das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

§ 25
Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus der Satzung ergebenen Rechte und Pflichten ist die Gemeinde Herdwangen-Schönach bzw. das Amtsgericht Sigmaringen.

 

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am ……………….. durch die a-wesenden Mitglieder beschlossen.

 

Herdwangen-Schönach, den

 

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